Liebe wagen!

Überlassen Sie eine erfüllte Partnerschaft nicht dem Zufall – wagen Sie sich!

Es erfordert Mut und Entschiedenheit eine Paartherapie zu beginnen. Ihr Entschluss und Ihre Offenheit füreinander sind die Wegbereiter für eine gelinge Paarbeziehung. Wichtig ist das Eingeständnis: „Es geht mir nicht mehr gut mit dir.“ Nehmen Sie sich füreinander Zeit um Ihr Potential als (Ehe)Paar neu zu entdecken und zu entfalten.

Gerne wage ich mit Ihnen dieses Abenteuer der Auseinandersetzung und Selbstfindung, und zwar dort wo es oft schwierig erscheint, nämlich innerhalb der Paarbeziehung. Zu lieben ist ein Wagnis, ein Ausweiten der eigenen Grenzen auf ein DU hin.  Gleichzeitig macht Ihre gegenseitige Liebe tiefe Selbstfindung erst möglich.

Liebe sagen!

Als Paartherapeutin begleite ich Sie mit geführten Paardialogen und kreativen Methoden gelingende Kommunikation und aktives Zuhören einzuüben und zu erleben. Diese helfen mit, sich füreinander zu öffnen, neue und tiefere Verbundenheit aufzubauen und eigene Ziele und Interessen zu definieren. Jede Paarbeziehung ist ganz besonders, und verfügt über einen eigenen „genetischen Code“ in dem Ihr ganzes Potential sowie für Sie passende Lösungswege verborgen liegen. Manche Partner suchen in der Beziehung nach mehr Spaß, Abenteuer, Abwechslung, Zweisamkeit, Nähe und „sprühende Funken“, andere mehr nach Ruhe, Zeit für sich, Sicherheit, tragendem Halt, stillem Aufgehoben sein, Hilfestellung, Wertschätzung, oder Zeit für sich. Im Therapieprozess lernen Sie sich liebessprachlich neu kennen und verstehen, werden gestärkt belastende Beziehungsmuster zu lösen, eine gute Balance von Nähe und Distanz zu finden, um Ihr Leben als Liebespaar individuell neu zu gestalten.

Wann kann Paartherapie helfen?

Was die meisten paare bewegt eine Therapie zu beginnen…

Häufig gestellte Fragen

Ja, das ist möglich. Geben Sie daher in schwierigen und „aussichtslosen“ Situationen nicht vorschnell auf. Nach der nächsten „Beziehungsklippe“ könnte eine wunderschöne „Aussicht“ auf Sie warten! Lassen Sie einander in sensiblen, kritischen Phasen Ihrer Beziehung nicht im Stich und treffen Sie keine voreiligen Entscheidungen.

Ja, das kommt sogar sehr häufig vor. Es macht Sinn, denn Sie haben nur ein effektives Werkzeug zur Veränderung – nämlich sich selbst. Das Gute ist: bereits kleine Veränderungsschritte können eine große Wirkung erzeugen! Oftmals liegen gerade in der Selbstbeachtung und Entwicklung von mehr Eigenständigkeit wesentliche Schlüssel einander näher zu kommen.

Manchmal ist es hilfreich Ihre persönliche Sicht und alle Ihre Zweifel vorerst allein in einer Therapie ansprechen und Ihre Sichtweise zu erhellen. Im Therapieprozess begleite ich Sie bei der Frage, was es schwierig macht Ihrer Entscheidung und Wahl zu vertrauen. 

Ich begleite Sie vorweg bei der Frage: „Wovon muss ich mich trennen?“ Von meinem/(r) Partner/in? Oder von falschen Vorstellungen, überhöhten Erwartungen, unklaren Grenzen, unstimmigen Werten und fehlendem Zeiteinsatz füreinander? Wertschätzung und Würdigung Ihrer vielleicht langjährigen Beziehung sind selbst im unvermeidlichen Trennungsfall wichtig. Mit besonderer Sorgfalt und Umsicht begleite ich Sie bei allen notwendigen Schritten gerade im Hinblick auf das Wohl von gemeinsamen Kindern.

Eine Außenbeziehung muss nicht zwingend ein „Aus“ für Ihre Beziehung sein. Sie zeigt an, dass im Inneren, im Kern Ihrer Beziehung, ein Mangel entstanden ist. Sie ist meist die stärkste und verletzendste Form einer Paarkrise. Ich konnte bereits viele Paare begleiten, die diese Defizite aufarbeiten und neue Wege zueinander finden konnten. Wenn Paare dazu bereit sind, brauchen Sie auch viel Zeit, um neues Vertrauen aufzubauen.

In der ersten Einheit nehme ich Ihr gemeinsames Anliegen und Ihre jeweiligen Sichtweisen auf, informiere Sie über die therapeutische Vorgangsweise, gebe Ihnen eine Einschätzung über Zeit und Dauer einer möglichen Therapie und definiere mit Ihnen Ihre persönlichen Therapieziele. Allparteilichkeit ist mir dabei sehr wichtig. Ich arbeite in  existenzanalytischer Dialogform und anderen effektiven Methoden, um Sie als Paar zu stärken.

Grundsätzlich bewährt sich ein 14-tägiger Rhythmus. Im Einzelfall können die Intervalle an den jeweiligen Bedarf im Therapieverlauf angepasst werden. Die gesamte Dauer der Therapie ist abhängig von der jeweiligen Problemstellung.

  • Paarpsychotherapie/Familientherapie à 50 Minuten: 80 Euro
    Für Paare und Familien sind pro Termin 1,5 bis 2 Einheiten empfehlenswert
  •  Einzelpsychotherapie, Selbsterfahrung a 50 Minuten: 70 Euro

Eine Therapieeinheit dauert jeweils 50 Minuten.

Zahlungsmodalitäten: Sie erhalten von mir am Ende jeder Sitzung eine Honorarnote, die Bezahlung erfolgt in bar. Paartherapie kann nicht mit der Krankenkassa verrechnet werden. Als Therapeutin „in Ausbildung unter Supervison“ arbeite ich derzeit mit vergünstigten Tarifen.

Absageregelung: Vereinbarte Stunden, welche Ihrerseits nicht eingehalten werden können, bitte ich Sie bis spätestens 48 Stunden vor dem Termin kostenfrei abzusagen. Danke für Ihre ehestmögliche Terminabsage. Sollten Sie diese Frist nicht einhalten können, muss ich Ihnen das vereinbarte Honorar leider in Rechnung stellen, da ich über diese Stunde nicht mehr anderweitig verfügen kann. Ich bitte um Ihr Verständnis.

Beziehungstipps
 
Hilfe, wir schweigen uns nur mehr an!

Wenn das Gespräch verstummt, Sie nur mehr „nebeneinander her leben“, die Atmosphäre in Ihrem Eigenheim einem „Gefrierschrank“ gleicht und jedes Gespräch in Kritik oder Vorwürfen zu ersticken droht, muss das nicht der Anfang vom Ende ihrer Paarbeziehung sein. Ihre Beziehung befindet sich in genau dieser Sackgasse? Sie laufen immer wieder dagegen an, aber es ist wie „kein Durchkommen“ zum anderen? Diese Streitmuster, so belastend sie sind, haben eine wichtige Funktion – sie schützen Eigenes und fungieren als Warnsignale – so etwas wie Hinweistafeln, die Ihnen anzeigen wollen „umzukehren“, etwas zu verändern, damit Sie sich in Ihrer Beziehung konstruktiv weiter entwickeln können. Ein berechtigter Wunsch nach Veränderung liegt diesen Beziehungsmustern zugrunde.

 
3 Grundsäulen für eine gesunde Gesprächskultur:

1)     Bauen sie eine gute Nähe zu sich selbst auf: Kommen Sie mit sich selbst in Berührung, mit dem, was Sie aktuell bewegt und Sie benötigen, mit dem, was Sie belastet und Ihnen Ihr Partner derzeit scheinbar vorenthält. Reden sie mit sich selbst wie mit einem guten Freund. Ohne Nähe zu mir, kann die Nähe zu dir nicht gelingen!

2)     Äußern Sie Ihre Bedürfnisse und erwarten Sie nicht, dass Ihr Partner „wissen muss“, was Sie brauchen. Dafür ist es wichtig, ganz bei sich zu bleiben („ICH fühle, ICH denke, für MICH wäre wichtig…wie ist es bei dir“?) und den Partner nicht mit DU Botschaften unter Druck zu setzen! Möglicherweise ist der Rückzug genau sein/ihr Schutzmuster, welches in der Vergangenheit eine wichtige Funktion zu erfüllen hatte. Finden Sie heraus, welcher Gesprächsrahmen für Sie als Paar günstig ist: Manchen Paaren tut es gut bei einem Spaziergang, einem gemütlichen Gläschen Wein, oder bei einer längeren Autofahrt ins Gespräch zu kommen. Andere reden sich leichter, nach einem gemeinsamen feinen Essen, einem guten Kinofilm oder verbindenden Erlebnissen als Familie.

3)     Lernen Sie sich liebessprachlich ganz neu kennen: Wollen Sie Ihre Beziehung dauerhaft verbessern und „wiederbeleben“? Dafür ist es gut genau das zu tun, was Sie auch in der Verliebtheit getan haben! Werden Sie kreativ und sorgen sie für Überraschungen. Fragen Sie ihren Partner immer wieder aktiv nach seinen Wünschen und Bedürfnissen!

Wenn Sie den gemeinsamen Weg trotz all dieser Bemühungen nicht finden können, dann kann Ihnen eine Paartherapie entscheidende Hilfe bieten. Gerne bin ich für Sie da und zeige Ihnen mithilfe von Paardialogen neue Wege der Kommunikation.

 
Die drei wichtigsten Mut-macher für Veränderung!

1)     Verändern können Sie sich nur selbst! Das schützt vor Zugriffen des Partners und entlastet Sie auch noch bei der Veränderung des Anderen Hand anlegen zu müssen!

2)     Kleine Veränderungsschritte erzielen bereits eine große Wirkung! Ein Kuss am Morgen, eine Umarmung, eine Geste der Unterstützung kann Ihren gemeinsamen Beziehungsalltag bereits wesentlich verbessern!

3)     Du bist der Spiegel meiner Veränderung! Denn was mich so aufregt an dir, hat immer etwas mit mir selbst zu tun!

 
Die Regel des fünffachen „Lassens“!

„Wir haben, wo wir uns lieben, ja nur dies: einander zu lassen: Denn, dass wir uns halten, das fällt uns leicht und ist nicht erst zu erlernen.“ R. M. Rilke

Lassen sie in ihrer Paarbeziehung Platz für dieses 5-fache lassen.

1)     Belassen: Das was mich am Partner stört bei ihm/ihr zu „belassen“, hilft einen guten Abstand zu dessen Meinungen, Gewohnheiten und Verhalten zu finden und schafft Raum für Eigenes. Etwas anzunehmen so wie es ist, ist Voraussetzung für echte Veränderung.

2)     Loslassen: Bestimmte Vorstellungen, Wünsche, oder alte Verletzungen loszulassen, schenkt Ihnen als Paar innere Freiheit und kann Ihre Beziehung beleben und bereichern!

3)     Zulassen: Schwächen und Fehler zuzulassen und zu bearbeiten löst Offenheit und gegenseitiges Mitgefühl aus und kann bisher unbekannte Nähe und Vertrauen bewirken!

4)     Einlassen: Sich auf starke Gefühle, tiefes Verstehen, neue Sichtweisen, Grenzen und alternative Handlungen einzulassen, kann tiefe innere Verbundenheit schenken! 

5)     Verlassen: Sich aufeinander verlassen zu können braucht ein „Belassen“, „Loslassen“, „Zulassen“ und aufeinander „Einlassen“. Ihre Liebe wird gestärkt durch dieses gegenseitige Freigeben all diese Schritte des Lassens mutig zu wagen!